Sie haben Schweine zum Fressen gern? Dann haben Sie guten Grund, sich die Wildschweine genauer anzuschauen, stammen doch unsere Hausschweine von dieser Wildform ab.

Die allgemeine Bezeichnung Schwarzwild, sowie „Keiler“ für ein männliches und „Bache“ für ein weibliches Tier, sind Begriffe aus der Jagdwelt. Sie deuten darauf hin, dass Wildschweine seit Urzeiten gejagt werden. Die Bestandsregulierung ist in Deutschland allerdings gar nicht so einfach, da das Wildschwein sehr anpassungsfähig ist und sich unter anderem durch den erhöhten Maisanbau stark vermehren kann. Natürliche Feinde wie Wolf und Luchs sind zwar auf dem Vormarsch, doch noch in zu geringen Zahlen vorhanden, um wirklich regulierend einzugreifen.

Als Folge finden sich Wildschweine immer häufiger in Vorgärten und dringen weiter in städtische Gebiete vor.

Bei uns können Sie die Wildschweine in Ruhe in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Sie können erleben, wie sie mit ihrem Rüssel in der Erde nach Wurzeln, Würmern, Pilzen, Schnecken und sonstigen Leckereien suchen und ihrem Nachwuchs, den Frischlingen, so das nötige Wissen mit auf den Weg geben. Und wenn sie einfach nur „faul“ herumliegen, ist das gar nicht verwunderlich, denn Wildschweine sind natürlicherweise nachtaktiv.

Wissen Sie eigentlich, warum Schweine sich gerne im Schlamm wälzen?

Durch dieses typische Verhalten werden drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Da Schweine nicht schwitzen können, dient es zum einen der Wärmeregulation. Zum anderen kommt das Suhlen der Hautpflege zu Gute, da Parasiten unschädlich gemacht werden. Als letztes ist der natürliche Schutz vor Insektenstichen zu erwähnen.

Ganz schön schlau, so ein Wildschwein!

Jungtier-Tipp: Besonders sehenswert sind die Frischlinge, die ab Februar durch die großzügige Anlage sausen!

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Naturwildpark Granat
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