Junges Blut im Tierpark
Wildschweine, Mufflons und Kängurus ziehen ihren Nachwuchs groß

LAVESUM. Der Hochwildpark Granat braucht sich um Nachwuchs keine Sorgen zu machen. Im Wildschweingehege tummeln sich zwei Bachen mit ihren Frischlingen. Fünflinge und ein schon im Februar geborenes Einzelkind durchstöbern mit ihren Rüsseln den Boden nach Nahrung.

„Zusätzlich bekommen sie als Mahlzeit Kartoffeln in Größen, die die Landwirte nicht mehr verkaufen können", sagt Holger Beckmann. Der Wildparkchef freut sich über die jungen Tiere, die nicht nur für Kinder interessant sind. Seit dem Frühjahr sausen die Frischlinge durch ihr Gehege und auch bei den Mufflons sind schon etliche Lämmchen auf den Beinen. Im Naturwildpark haben die Mufflons ihre Scheu vor Menschen abgelegt und kommen nahe heran, um sich die eine oder andere Leckerei abzuholen. Die Aufforderungen dazu erfolgen allenfalls durch sanftes Anstupsen, wobei man sich vor den Hörnern nicht fürchten muss. „Die setzt das Muffelwild nur gegen Artgenossen ein" sagt Holger Beckmann.

Erster Nachwuchs
Seit Mitte April gibt es den ersten Nachwuchs bei den Vögeln - am ehesten sichtbar bei den Nandus, wenn sich das brütende Männchen, eine Besonderheit dieser Gattung, vom Nest erhebt. Das Männchen ist sowohl für das Ausbrüten als auch die Aufzucht der Nachkommen verantwortlich. „Ab Mitte Mai erwarten wir beim Rotwild, ab Ende Mai bei den Luchsen die Geburten", deutet Holger Beckmann auf die dicken Bäuche der Damkühe. „Das Damwild bekommt ab Juri seinen Nachwuchs und junge Guanakos werden ab Juli zu sehen sein", weiß der Experte, Um den Rotwild nachwuchs zu Gesicht zu bekommen, braucht man Geduld, Denn die scheuen Tiere ziehen sich rasch in die dunklen Bereiche des Waldes zurück. Bei den Kängurus gibt es ganzjährig Nachwuchs, sodass zu jeder Zeit kleine Kängurus hoppeln. Zwei der weißen Kängurus tragen ihre Jungen schon im Beutel. Bei einem schauen anstatt des Kopfes nur die Hinterbeine hervor.

Ausgewildert
Wer übrigens den jungen Luchs im Gehege sucht, der Ende Januar durch seinen 14-tägigen Ausflug in die Freiheit in Haltern und Umgebung für Auflegung sorgte, wird ihn nicht mehr finden, „Er und sein Bruder sind zu einem Auswilderungsprojekt nach Tschechien gebracht worden", erklärt Holger Beckmann einem Besucher auf Nachfrage, wo denn der junge Luchs zu finden sei. Luchse paaren sich im Allgemeinen zwischen Februar bis April. Nur während dieser Zeit sind Männchen und Weibchen zusammen. Nach einer Tragezeit von zehn Wochen bringt Frau Luchs bis zu vier kleine Luchse zur Welt, meist sind es aber nur zwei. Die Mutter zieht die Jungen dann alleine groß. Etwa ein Jahr bleiben sie bei ihr, ehe sie sich ein eigenes Revier suchen, oder wie im Wildpark in Lavesum üblich, ausgewildert werden.

Der Hochwildpark Granat ist ganzjährig geöffnet, auch sonn- und feiertags. Erwachsene zahlen fünf Euro Eintritt, Kinder von zwei bis zwölf Jahren drei Euro. Ab 20 Personen gibt es Gruppenrabatte. Der Park liegt an der Granatstraße 626, 45721 Haltern-Lavesum


Quelle: Halterner Zeitung

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