Das Damwild ist der kleinere Verwandte der Rothirsche, gehören beide doch zur Familie der echten Hirsche. Doch neben der Größe unterscheidet sich das Damwild auch durch einige andere Merkmale vom prächtigen Rotwild.

So ist das Haarkleid beim Damwild vor allem im Sommer sehr abwechslungsreich und ganz individuell gefleckt. Zudem ist das Geweih schaufelartig ausgeprägt.

Aber genau wie Vertreter des Rotwilds können Damhirsche ihre Lauscher getrennt voneinander bewegen. Und damit besonders genau orten, wo ein Geräusch aufgetaucht ist und ob es eventuell Gefahr bedeutet. Auch der Seh- und Geruchssinn ist hervorragend ausgeprägt. Darin liegt begründet, warum die Wahrscheinlichkeit, Damwild in freier Wildbahn zu beobachten, für einen Menschen sehr gering ist. Die Tiere sind in der Lage, die für sie oftmals gefährlichen Zweibeiner in über 400 Metern Entfernung zu wittern. Wenn wir also noch sechs Minuten spazieren müssten, um die Hirsche zu erblicken, treten diese schon den Rückzug an.

Dass diese Tiere heute wieder bei uns in Deutschland leben, haben wir übrigens den Römern zu verdanken, die das Damwild aus Vorderasien wieder nach Europa brachten. Die große Jagd-Leidenschaft der Landesherren des 17. und 18. Jahrhunderts hat dann zu einer Förderung der Bestandszahlen in unseren Breitengeraden geführt.

Erlebnis-Tipp: Mitten unter den eindrucksvollen Tieren zu weilen – das ist eine große Besonderheit bei uns im Wildpark Granat und mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis!

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Anschrift
Naturwildpark Granat
Granatstrasse 626
45721 Haltern am See